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Die Landesschule Pforta ist ein traditionsreiches Internatsgymnasium in Trägerschaft des Landes Sachsen-Anhalt
mit einem besonderen Konzept zur
Begabtenförderung
in den Bereichen Sprachen, Musik und Naturwissenschaften.
Gelegen im Saaletal etwa 60 km von Leipzig entfernt, wurde die ehemalige Klosteranlage schon 1543 vom Kurfürsten
Moritz von Sachsen in eine Internatsschule umgewandelt, um begabte Knaben bestmöglich auf ein
Universitätssstudium vorzubereiten. Nach den napoleonischen Kriegen wurde Schulpforte preußisch und
entwickelte sich im 19. Jh. zu einem der berühmtesten Gymnasien Deutschlands. Nach den Umbrüchen, die im
20. Jh. zunächst die NS-Diktatur und dann die DDR mit sich brachten, befindet sich die Schule heute in
Trägerschaft des Landes Sachsen-Anhalt.
In Pforta leben und lernen ungefähr 300 Schüler, inzwischen mehr Mädchen als Jungen, aus allen Teilen
Deutschlands von der 9. bis zur 12. Klasse. Aufnahmebedingungen sind gute schulische Leistungen, das Bestehen der
Aufnahmeprüfung für einen der drei Spezialzweige, soziales Engagement und eine hohe Motivation,
sich den besonderen Herausforderungen des
Internatslebens
zu stellen.
Das Anliegen des Schulgründers, begabte Schüler ohne Rücksicht auf den sozialen Status oder das
Einkommen der Eltern zu fördern, wird auch vom Land Sachsen-Anhalt weiterhin beachtet. Daher betragen die
Kosten für das Internat nur 350 Euro im Monat, für Landeskinder aus Sachsen-Anhalt sogar nur 250 Euro.
Zusätzliche Unterstützung erhält die Schule von der
Stiftung Schulpforta
und anderen Förderern.
© Landesschule Pforta. Zuletzt aktualisiert: 25.12.2009
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