Internatsgebäude

Internat (I) Klausurgebäude

Der Internatsbereich, der sich im ersten Stock um den Kreuzhof erstreckt, ist das älteste und größte Wohnbereich und war ursprünglich das einzige Internat von Schulpforte, bevor in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einige Außengebäude für die wachsende Schülerzahl hinzu kamen. Ein Teil der Räumlichkeiten wurde sogar schon im Mittelalter von den Mönchen als Schlafsaal genutzt. 2012 wurde der Bereich leergezogen, umfangreich saniert und 2016 wieder bezogen. Er bietet auf vier Fluren nun Platz für 43 Mädchen und 27 Jungen. Hinzu kommen im Dachgeschoss zwei Chorprobenräume, Übungsräume und Gästezimmer sowie entlang der Kirchwand einen langgezogenen Clubraum, der mit beweglichen Wänden in drei Räume geteilt werden kann.

Internat II / VI

Das Internat II wurde um 1900 als Krankenanstalt mit Wohnungen für Arzt und Pfleger errichtet. Heute dient es als Mädcheninternat für ca. 50 Schülerinnen des Musikzweiges, die ihre Übungsräume mit den Klavieren gleich unter sich im Keller finden. Ende der 90er Jahre wurde das Haus umfassend saniert.

Dem Internat II zugeordnet ist seit 2012 auch das sogenannte Nordwestgebäude als Internat VI mit seinen 25 Bewohnerinnen. Das großbürgerliche Haus wurde um 1900 als Wohnhaus für die wachsende Zahl von Lehrern errichtet und beherbergte zu DDR-Zeiten den Kindergarten von Schulpforte.

Internat III

Das heutige Internat III wurde kurz vor 1900 als Wohnhaus für den damaligen Gutspächter errichtet, doch schon bald darauf zur Prokuratur umfunktioniert, in der die Güter der Stiftung verwaltet wurden und der Prokurator wohnte. Nach dessen Auszug in den 1950er Jahren wurde das Haus als Internat genutzt. Im Jahr 1991 erfolgte eine umfassende Sanierung, nach der es bis 2010 als reines Jungeninternat diente. Nach weiteren Renovierungsarbeiten wird es seit 2012 als gemischtes Internat von insgesamt 56 Schülerinnen und Schülern bewohnt, die sich über drei Etagen verteilen.

Internat (IV) Fürstenhaus

Das sogenannte Fürstenhaus geht auf das alte Infirmarium des Klosters zurück, in dem die kranken und altersschwachen Mönche etwas abseits vom eigentlichen Klausurbereich untergebracht waren. Nach der Säkularisierung wurde das Gebäude mehrgeschossig überbaut und erweitert, um Gäste- und Repräsentationsräume für den Landesherrn und dessen Verwalter zu schaffen. Daher der Name "Fürstenhaus", der auch später blieb, als man dort Lehrerwohnungen einrichtete. 2009/10 erfolgte eine Komplettsanierung und der Umbau zum Internat für knapp 60 Schülerinnen und Schüler, die die beiden oberen Etagen bewohnen. Hinzu kommen das Erdgeschoss und ein seitlicher Anbau, die reichlich Platz für Gemeinschaftsräume verschiedener Art bieten.

Internat V

Das Gebäude des heutigen Internates V stammt wahrscheinlich noch aus der Klosterzeit und wurde im Laufe der Jahrhunderte unterschiedlich genutzt. Im 18. Jahrhundert beherbergte es den Amtsschreiber, im 19. Jahrhundert erhielt es einen großen Festsaal, zu DDR-Zeiten diente es als Wohnheim für die Lehrlinge des Gutsbetriebes. Nach einer umfassenden Sanierung wird es seit 1997 als Internat genutzt und bietet Platz für ca. 60 Schülerinnen und Schüler, die sich über die drei oberen Etagen verteilen. Im Erdgeschoss befinden sich Unterrichts- und Übungsräume.

Internat VII

Das Internat VII umfasst zwei Gebäude, von denen das größere im 17. Jahrhundert als Papiermühle errichtet und erst im 19. Jahrhundert zu einem Wohnhaus umgebaut worden ist. Seit 2001 dient es als Internat, seit 2019 vereint zu einem einzigen Gebäude mit drei durchgehenden Fluren, auf denen insgesamt ca. 30 Schülerinnen und Schüler wohnen.

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