Deusch-ukrainische SolidaritätNeues von der Landesschule Pforta

16.05.2022

Vorschau auf aktuelle Termine

Am 20.05. unternimmt der Spanischkurs der Klasse 10s eine 12tägige Fachexkursion nach Conil de la Frontera in Andalusien. Neben Landeskunde und Freizeitvergnügen steht auch intensiver Spanischunterricht auf dem Programm, der mit den Zertifikaten A2 bzw. B1 abgeschlossen wird.

Alle anderen Schülerinnen und Schüler reisen am 20.05. ab in die einwöchigen, vorgezogenen "Pfingst"-ferien.

Schulfest 2022

Nach pandemiebedingt zweijähriger Pause konnten wir vom 13. bis 15. Mai endlich wieder unser Schulfest zum 479-jährigen Bestehen der Schule feiern. Entsprechend groß war der Andrang der Ehemaligen, von denen etwa 180 auf dem Stiftungsgelände zelteten.

In einem bunten Programm für jetzige und ehemalige Schülerinnen und Schüler wurden u.a. zwei Theaterstücke, Spiele, variantenreiche Verpflegung und vor allem viel Musik geboten. So gab es am Freitag ein Open-Air-Konzert, am Samstag Kammermusik, am Sonntag die Kreuzgangkonzerte unserer beiden Chöre.

Da das Schulhaus wegen Bauarbeiten geschlossen ist, stand noch stärker als in der Vorjahren der Park im Mittelpunkt der meisten Aktivitäten und am Samstagabend vor allem das dort aufgestellte Festzelt als Party-Tanzfläche.

Wettbewerbserfolge 2021-22

Jette Görz (11n) hat am europäischen Videowettbewerb des European Young Chemists' Network (EYCN) teilgenommen und mit ihrem Team den Gesamtsieg errungen. Die Teilnahme an diesem Videowettbewerb war eine Ersatzleistung für den finalen Regionalausscheid des länderübergreifenden Wettbewerbs "Chemie die stimmt!", bei dem die 30 besten Nachwuchschemiker aus Mitteldeutschland normalerweise in Mersebug zusammenkommen und eine aufwändige Klausur sowie praktische Experimente durchführen müssen, was im letzten Jahr aber coronabedingt eben durch die Teilnahme an dem Videowettbewerb ersetzt wurde.
Dabei wurden per Losverfahren Dreier-Teams gebildet, deren Aufgabe darin bestand, ein 90-Sekunden-Video zum Thema "Laborsicherheit" zu drehen. Das Team, zu dem neben Jette noch Hiskia Barthel (Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium, Dresden) und Sophia Müller (St. Josef Gymnasium, Dingelstädt) gehörten, lösten die Aufgabe auf besonders kreative Wiese: Statt sich selbst zu filmen, ließen sie ein Gummibärchen in eine kochende Lösung aus Kaliumchlorat springen und unter grellem Leuchten verglühen – selbstverständlich unter Beachtung aller Sicherheitsvorschriften. Das Videao ist auf Youtube unter dem Titel The story of a glowing destiny zu finden.
Als Belohnung sind nun alle Drei als Ehrengäste zum Jahreskongress der Europäischen Chemischen Gesellschaft (zu der auch der EYCN gehört) nach Lissabon eingeladen. Dort erwarten sie nicht nur interessante Fachvorträge und Workshops, sondern auch ein umfangreiches touristisches Rahmenprogramm.

Im dem länderübergreifenden Wettbewerb "Chemie die stimmt" hatten sich für die zweite Runde, die am 23.03. an unserer Schule stattfand, folgende Portenserinnen und Portenser qualifiziert: aus der Klasse 9n Linus Ceballa, Maria Dragan, Magdalena Flöter, Lucia Mahn, Leni Wilzer und Mathilde Winter, aus der Klasse 10n Johannes Alber, Ada Beck, Amelie Dybus, Moritz Höhne, Maximilian Maurer, Chiara Rumlich und Eric Scharipow. Von diesen konnte Moritz Höhne den 1. Platz in der Klassenstufe 10 und Linus Cebulla den 2. Platz in der Klassenstufe 9 erlangen und sich damit für den Drei-Länder-Wettbewerb qualifizieren, der im Juni in Merseburg stattfinden wird.

In der Mathematik-Olympiade erreichten insgesamt sechs Portenser Schüler die Finalrunde auf Landesebene, wo Cornelius Borschel (12n) einen 1. Preis, Otto Friedrich und Felix Preißner (beide 12n) einen 2. Preis und Rawad Batous und Xuancheng Zhao (bei 10n) einen 3. Preis erhielten. Qualifiziert für die Endrunde hatte sich ferner Johannes Alber (10n).

In der Physik-Olympiade hatten sich dieses Mal gleich 10 Schülerinnen und Schüler für die Endrunde in Magdeburg qualifiziert. Dort konnten Linus Cebulla (9n) hat einen 1. Preis, Rawad Batous (10n) einen 2. Preis und Moritz Höhne (10n) einen 3. Preis erlangen. Eine Anerkennung erhielten Jonathan Kirchner und Lucia Mahn (beide 9n) sowie Xuancheng Zhao (10n). Qualifiziert für die Endrunde hatten sich ferner Aaron Riemer, Timo Schreiber und Mathilde Winter (alle 9n) sowie Hannes Wagner (10n).

Für die vierte Runde im Auswahlverfahren zur Internationalen Physikolympiade haben sich drei Schüler aus Sachsen-Anhalt qualifiziert, darunter auch Cornelius Borschel und Friedrich Otto (beide 12n).

Am Bundeswettbewerb Jugend forscht haben dieses Jahr insgesamt sechs Portenserinnen und Portenser teilgenommen, alle aus der Klasse 12n. Dabei wurden in dem Regionalausscheid in Bitterfeld/ Greppin drei 1. Preise erzielt, und zwar von Vanessa Guthier in Fachbereich Geografie und Raumwissenschaften, von Vera Jaschinski in Physik und von Cornelius Wolter in Chemie. Hinzu kam ein 2. Preis für Friedrich Otto im Fachbereich Mathematik/ Informatik. Die vorliegenden Informationen zum Regionalausscheid in Halle sind leider lückenhaft. Im Ergebnis erreichten Constantin Cartellieri einen 1. Preis in Physik, Laura Wilzer einen 2. Preis in irgendeinem anderen Fachbereich.
Alle vier Erstplatzierten hatt en sich damit für die Landesrunde qualifiziert, die am 30.03. online stattfand. Dabei konnte vor allem Vanessa die Jury mit ihren astronomischen Forschungen überzeugen, die sie mit Unterstützung des Max-Planck-Instituts für Kernphysik (MPIK) in Heidelberg durchgeführt hatte. Als Landessiegerin in dem Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften ist sie nun für das Bundesfinale qualifiziert, das Ende Mai in Lübeck stattfindet. Daneben konnten sich Vera und Constantin über den 2. und 3. Preis in Physik freuen, Cornelius über den 2. Preis in Chemie. Hinzu kam etliche Sonderpreise.

Im Bundeswettbewerb Jugend musiziert hatten sich in der Kategorie Klavier-Kammermusik zwei Trios unserer Schule für das Landesfinale qualifiziert, das am 03.04. in Stendal stattfand. Das eine Trio (Altersgruppe IV) setzte sich zusammen aus Sofia Udelnova (11s, Violine), Teresa Vogel (10m, Violoncello) und Clara Röders (10m, Klavier) und konnte einen 2. Preis erringen. Das andere Trio (Altersgruppe V), das von Christine Röders (11m, Violine), Luise Lehmann (12m, Violincello) und Anna Kunde (11m, Klavier) gebildet wurde, konnte sogar einen 1. Preis erringen und sich damit für das Bundesfinale qualifizieren.
Für unser Landesfinale in Stendal hatte sich sich auch Sinhá Winkler (12m, Violine) qualifiziert, die dort erneut einen 1. Preis erhielt und nun ebenfalls für das Bundesfinale qualifiziert ist.
Für das thüringische Landesfinale in Sondershausen hatte sich sich schließlich noch Friederike Kroboth (9s, Arkordeon) qualifiziert, die dort ebenfalls einen 1. Preis und eine Weiterleitung zum Bundesfinale erreichte.

Beim bundesweiten Teamwettbewerb zum deutsch–französischen Tag belegte das Portenser Team, bestehend aus Nina Heide, Annalena Kluge, Paulina Scheer, Cecilie Stoll und Cosmin Ploscariu (alle 10s) im Landesausscheid den zweiten Platz, was um so mehr anzuerkennen ist, da bis auf eine Ausnahme alle weiteren 18 Teams aus Sachsen-Anhalt aus Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 11 und 12 bestanden.

In dem europäischen Übersetzungswettbewerb "Iuvenes Translatores" hat Götz Böhm (12s) eine Anerkennungsurkunde erhalten, wobei anzumerken ist, dass es pro Land immer nur eine einzige Preisträgerin bzw. Preisträger gibt.

Am Bundeswettbewerb Fremdsprachen haben auch dieses Schuljahr wieder alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 10s sowie einige Interessierte aus anderen Klassen teilgenommen und auf Landesebene gute Platzierungen erreicht. Besonders erfolgreich waren unsere Schüler im Einzelsprachenwettbewerb Latein, wo der 1. Platz an Paul Hülße (10n) und der 2. Platz an Konstantin Sohl (10s) gingen. In Französisch kam Nina Heide auf den 2. Platz. In Englisch, wo traditionell besonders viele Schülerinnen und Schüler antreten, wurden manche Plätze mehrfach vergeben: So erreichte Emmilie Quarg (10s) einen 2. Platz, Lily Olschak und Frieda Rost (beide 10s) jeweils einen 4. Platz, Cosmin Ploscariu und Paulina Schehr (beide 10s) jeweis einen 5. Platz.

MINT-Camp zur Meeresökologie

Vom 02. bis 06.05. haben sechs Schülerinnen und Schüler der Klasse 10n zusammen mit Schülerinnen und Schülern von drei weiteren Internatschulen an einem MINT-Forschercamp zur Meeresökologie teilgenommen, das zunächst in Neukirchen an der Flensburger Förde stattfand und dann an der von dort nicht weit entfernten Internatsschule Louisenlund fortgesetzt wurde. Veranstaltet und finanziert wurde das Camp vom Verein zur MINT-Talentförderung e.V..

Dabei wurden Meerwasserproben genommen und auf vielfältige Weise untersucht: ph-Wert und chemische Belastung des Wassers mit Nitraten, Phosphor und Ammoniak, anorganische Schwebstoffe, organische Schwebstoffe wie Algen und Plankton sowie "Benthos", also größere im Wasser und im Schlick zu findende Lebewesen wie Würmer, Krebse und Garnelen.

Interessant war auch der Austausch mit den Schülerinnen und Schülern aus den anderen Internatsschulen und natürlich auch der Besuch in Louisenlund mit seinen speziellen Möglichkeiten und Angeboten.

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